wise & wild TOGETHER (September)

Verletzung

Ich versuchte sie sanft zu berühren. Ich war soeben aufgewacht und ich hatte große Lust auf Körperlichkeit, kuscheln, ja – Sex.
Meine Hand glitt langsam zu ihr rüber und berührte ihren Körper.
Zuerst blieb sie regungslos liegen, Sekunden später drehte sie sich weg  …
sie war angewidert von mir, stieg wortlos aus dem Bett und lies mich liegen.

Sie schwieg den restlichen Tag. Auch wenn ich es bemerkte und anmerkte, so bekam ich nur knappe Antworten und schlussendlich auch mal etwas schärfer ein „lass mich in Ruhe, alles ist in Ordnung“.
Nichts war in Ordnung – es war Feuer am Dach. Ich fühlte mich allein gelassen.

Und so zog ich mich verletzt zurück. Was hab ich bloß nur gemacht?
Ich wollte doch nur Kontakt zu ihr, Kontakt zu dem Menschen, den ich liebte. Mit ihr reden, ob sie etwas verletzt hat, ob es ihr nicht gut ging …
Es vergingen Tage, wo ich keine Antworten bekam und die „Verhärtung“ immer mehr zunahm.

Ich konnte es sehen, war wie gelähmt, war verzweifelt. Sie ließ mich nicht mehr ran an sich … keine Nähe, so gut, wie keinen Körperkontakt – die Luft war an manchen Tagen wie zum Schneiden, und die Temperatur im Raum eiskalt …

Jahrzehnte später – ich saß mit einer guten Freundin bei einem Kaffee – erzählten wir uns, wie es im Leben gerade läuft.
Irgendwie kamen wir sehr schnell auf Beziehungsthemen und meine „alte Geschichte“ wurde irgendwie in mir aktiviert – wieder wach in mir.

So erzählte ich von damals, war irgendwie sehr schnell emotional wieder in dieser Situation.

„Du warst ja total hilflos“, kam es von K.
Ja, ich war damals hilflos … ich hatte keinen Weg, keine Idee, keinen Schimmer mehr, wie ich diese verfahrene Situation lösen konnte. 
Wenn ich mich abwandte und „meinen Weg“ weiter ging, war die Beziehung genauso gefährdet, wie wenn ich mit Vehemenz und Druck versuchte eine Verbindung herzustellen.
K. Hatte recht – ich war total gefangen in meiner Hilflosigkeit.
Wie konnte das passieren? Ich hatte das bis heut noch nie so gesehen, dass die Hilflosigkeit mich damals so übermannte, so gefangen hielt.

Es wurde still am Tisch – beide Versunken in den eigenen Gedanken …
und plötzlich, wie aus dem nichts, kam es in meinen Sinn, in mein Gefühl, in mein Bewusstsein – ich konnte es förmlich vor mir sehen und spüren: 

Was, wenn diese Verletzung viel älter war, als wir bis jetzt angenommen hatten … Unsere Väter und Großväter hatten ihre Frauen, Mütter, Schwestern, Töchter alleine gelassen …
und die, die wieder zurück kamen, waren paralysiert, traumatisierte von dem was sie im Krieg miterleben mussten und zogen sich in sich zurück, waren emotional nicht mehr erreichbar …
Therapie oder das Bewusstsein dafür, dass all diese Menschen Hilfe gebraucht hätten, war damals so gut wie nicht vorhanden …
Und so wurden die einen immer mehr in sich gekehrt, emotional abwesend und die anderen fühlten sich allein gelassen und zogen immer mehr eine Mauer um ihr Herz.

Was, wenn dieser Schmerz noch immer auf beiden Seiten so tief sitzt, dass wir Männer uns immer zurückziehen und uns emotional unerreichbar machen … aus Angst vor unseren Gefühlen?
Was, wenn die Frauen sich durch unsere emotionale Abwesenheit noch immer so allein und verlassen fühlen und somit auch immer wieder eine Mauer aufziehen, keinen mehr an sich ran lassen …
Was, wenn diese Hilflosigkeit, die auf beiden Seiten herrscht nun endlich erkannt, angeschaut und geheilt werden darf?

Was kommt dann?
Männer, die selbstbewusst in die Welt gehen? Ihre Emotion, ihre Tränen, nicht verstecken und trotzdem auch einfach Mann sein dürfen? Im Leben stehend, emotional erreichbar.
Frauen, die wieder ganz Frau sein dürfen, sich in ihrem Körper und ihrer Weiblichkeit wohl fühlen und somit auch wieder ihr Herz ganz weit für sich selbst und für die Männer aufmachen dürfen??

Wie schön, würde so eine Welt wohl sein?
Ich glaube, dass wir an einem Wendepunkt stehen, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo beide Seiten so nicht mehr wollen und nicht mehr können …

Ich glaube dass nun die Zeit gekommen ist, dass wir uns beide – Frauen UND Männer – in den Kreis setzen dürfen – ja eigentlich sollen, um gemeinsam unsere verletzte und verletzliche Seite zu zeigen und dieses Seite auch wieder beim Anderen wahrzunehmen. Dass wir gemeinsam, Hand in Hand, Schulter an Schulter, einen neuen Weg einschlagen, einen Weg, der sehr offensichtlich vor uns liegt und der uns ruft, ja uns fast schon anfleht, ihn zu beschreiten, um gemeinsam in unserer Gegensätzlichkeit zu wachsen, uns selbst und den anderen (wieder) zu lieben und um (wieder) gemeinsam zu leben, zu lachen und zu tanzen – das Leben in seiner Ganzheit und seiner Größe wieder annehmen und sich wieder auf einer offenen, ehrlichen, gefühlvollen und herzlichen Weise annähern.

Probieren wir es doch einfach aus …

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich gemeinsam mit uns in den Kreis zu setzen, kann sich einfach hier anmelden –>
https://christophluger.com/wiseandwildtogether-anmeldung/

Wir freuen uns auf Dich – Karin, Karina und Christoph

In Liebe und tiefer Verbundenheit 

Christoph

Wir sind online!

Nun ist es so weit! Ingrid Hahnl-Bichler und ich haben unseren gemeinsamen Podcast namens „Die Zukunftsweberei” veröffentlicht 🤗

Die Zukunftsweberei ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen (Apple, Spotify, Google) abrufbar und alle 14 Tage schalten wir eine neue Folge live.
Wir laden Gäste zu uns ein, die wir über die Zukunft befragen. Dabei versuchen wir herauszufinden, was sie zur Zukunft beitragen können und wie oder wo sie an unserer gemeinsamen Zukunft „mitweben“.
Wir haben ja schon einige Folgen im Kasten und können euch nur sagen – es ist ur-spannend, was wir alles erfahren durften und was wir für Antworten bekommen haben und überhaupt welch tolle Menschen wir vor’s Mikro bekommen haben – ich sag schon mal Danke!!
So stay tuned
Euer Die-Zukunftsweberei-Podcast-Team
Ingrid und Christoph

Und hier findet ihr uns:
www.zukunftsweberei.com

Hier könnt ihr uns abonnieren:


Wise & Wild Together

Ankündigung – Teil Zwei

Beziehung

Ich war wieder allein. S. hatte mich verlassen. Der Große Traum von der tollen Partnerschaft, von der Ehe mit ihr war zerplatzt, einfach zerschellt an der Realität. Ich hatte alles Gegeben, alles versucht, mich so richtig ins Zeug geworfen, um das Ruder nochmals rumzureißen, doch ich hatte keine Chance …
Es gab einen Anderen – einen der „besser zu ihr passte“.
Die Entscheidung war kaum zwei Wochen alt und so torkelte ich durch mein Leben. Hatte kaum Halt. Wusste nicht wohin, war in einer mir fremden Stadt, einem fremden Land.

„Warum nur, warum ist das passiert? Ich versteh das nicht! Es ist wie im Albtraum, es zerreißt mir mein Herz.“ Weiter konnte ich nicht am Telefon mit Martina reden, weil mich die Tränen – wieder einmal – überwältigten.
Martina war eine sehr gute Freundin, die mich durch diese so schwierige Phase meines Lebens durch begleitete.

Natürlich konnte sie mir auch keine befriedigende Antwort auf all meine Fragen über das „Warum“ geben. Doch sie bemühte sich so liebevoll mich zu stützen, mir zu helfen, mir den Halt zu geben, der mir gerade fehlte.
Irgendwann faßte ich mich wieder und brachte wieder Worte hervor, die auch verständlich waren und nicht durch meine Tränen weggespült wurden.
Irgendwie ging das Gespräch nun mehr in eine theoretische Richtung weiter. Warum geht man eigentlich überhaupt eine Partnerschaft ein? Und Warum „braucht“ man einen Partner/Partnerin? 

Letztendlich Sehr philosophische Fragen, doch waren sie für mich auch wichtig in diesem Moment um mich neu sortieren zu können, um ein bisl mehr Verständnis für all das Geschehene der letzten Monate in mein Leben zu bringen.
Wir einigten uns irgendwann drauf, dass viele Menschen Beziehungen eingingen, weil sie dachten, dass sie diese „bräuchten“, bzw. Ohne den anderen nicht Ganz sind oder vielleicht sogar weniger Wert sind. Ja, klar, das leuchtete mir ein, wenngleich es mir auch widerstrebte das so von mir zu sehen oder zu glauben. Und doch, konnte ich nicht drum herum, dass ich mich seit der Trennung sehr leer fühlte, mich einfach nicht Ganz fühlte, mich fühlte, wie wenn sie mir etwas gegeben hatte, was mich „auffüllte“, mich schlicht und ergreifend sehr stark und Ganz fühlen ließ.
Das war jetzt auf einen Schlag anders.
Kälte und Leere waren eingezogen in mein Leben. 

„Und sag – nur rein hypothetisch“, mein Hirn nahm wieder seine Arbeit auf „sagen wir mal, ich habe alle meine Lecks, alle meine Bedürfnisse, die ich mir nicht selber befriedigen kann, weil sie mir zum Teil vielleicht gar nicht bewusst sind, befriedigt, geschlossen, wie auch immer man das nennen mag … sagen wir mal, nur damit ich es versteh, es wäre so. Okay? Gut. Warum um alles in der Welt „bräuchte“ ich dann noch einen Partner, eine Partnerin an meiner Seite? Ich würde mich ja dann ohnehin total Ganz, zufrieden und als eine Einheit erleben – so ganz alleine.“

hmm Tja, das war wohl auch eine berechtigte Frage, denn auch Martina zögerte mit ihrer Antwort. 
„Wenn wir ganz Ganz wären und nicht mehr „bedürftig“ wären, dann „brauchen wir“ keinen Partner, keine Partnerin mehr, aber es würde unser Leben natürlich um vieles bereichern, wir könnten vieles miteinander teilen und gemeinsam machen.“
Hmm – ja natürlich, rein aus dieser hypothetischen Sichtweise würden wir uns dann auch „alleine genügen“ und erfreuen an dem wie es ist und nicht ständig auf der Suche sein nach jemanden, der/die mein Loch stopft.

Aber mal ganz ehrlich unter all den Menschen, die mir in all den letzten 30 Jahren auf Seminaren und Ausbildungen begegnet sind, die ich kennenlernen durfte die sich gezeigt und getraut haben, ihre verletzliche Seite nach aussen zu kehren – wer von all diesen wunderbaren Menschen würde sich denn als „Ganz“ bezeichnen?? 
Anyone?

Ich hab mit Sicherheit auch viele Ausbildungen und Seminare besucht, weil ich meine innere Leere füllen wollte.
Aber hat mich das davon abgehalten, Beziehungen zu führen? Nein, natürlich nicht. War ich nach diesen Seminaren und Ausbildungen so richtig Ganz? Ein klares Jein kommt dem hier wohl am Nächsten. Natürlich hatte ich meine Schattenseiten und Lücken in Seminaren entdeckt, ansehen dürfen oder wurde liebevoll darauf gestupst und natürlich konnte ich auch immer wieder welche davon heilen lassen.

Aber die Welt steht nicht still, alles bewegt sich und so bewegen wir uns auch mit, auch innerlich verändern sich ständig Dinge und so tauchen immer wieder mal neue Bedürftigkeiten auf, neue Löcher.
Die Frage ist dann einfach nur, was mache ich mit den neu aufgetauchten Lecks? 

Ein Lehrer von mir hat immer gesagt: „Beziehungen stehen an, oder eben nicht, Freundschaften, können immer bestehen, manchmal machen sie halt einfach eine Pause“
Ich hatte nie ganz verstanden, was er damit meint, denn für mich war es immer klar, dass Beziehung immer geht, immer „ansteht“. Bis heute.

Ich bin mir bewusst geworden in den letzten Wochen, dass ich mir gerade alleine genüge, dass ich zufrieden bin mit all dem, was ich habe und auch mit dem, was ich nicht habe 🙂 
(derselbe Lehrer meinte, damals auch, dass wir doch auch froh sein sollten über das, was wir nicht haben, über das, was uns das Universum nicht erfüllt hat – auch diesen Satz hab ich lange nicht kapiert)

Es braucht niemand anderen, um mich glücklich(er) zu machen.
Die Welt bewegt sich, die Welt dreht sich und wir bewegen uns mit ihr mit – im Äußeren genauso, wie im Inneren. Und so bewege auch ich mich weiter … und mal taucht hier ein Thema auf, eine Bedürftigkeit und mal ist Ruhe im Karton.

Ich freue mich auf jede Begegnung im Aussen und wer weiß, vielleicht begegnet mir jemand, wo ich das Gefühl habe, dass der Raum dafür offen ist, dass ich Raum für etwas Neues habe …
ob mit Bedürfnissen oder ohne 🙂

Ich lasse mich vom Leben überraschen.

Danke für‘s Zuhören
Let‘s feel free to dance in the rain 🙂 

Euer Christoph

PS: Ach ja, und für alle, die sich hier angesprochen fühlen und die gerne sich mit ihren inneren weibliche und männlichen Anteilen auseinandersetzen und vielleicht auch ein Stück weit aussöhnen wollen oder Löcher und Bedürftigkeiten mal ansehen wollen, gibt es die Möglichkeit am „Wise & Wild Together“-Kreis – mit Karina, Karin und Christoph teilzunehmen.
Wir freuen uns wie Wise, Wild & vor allem Zusammen.

Alle Infos findet ihr in dem obigen Flyer.

Und zur Anmeldung geht es hier -> 
https://www.surveymonkey.com/r/LZBSMGS

Das „Wise & Wild Together“ Team: Karina, Karin und Christoph 🙂

Wise & Wild Together

Das „Wise & Wild Together“-Team

Kennt ihr einen guten Blondinen-Witz? Oder einen „Typisch-Mann-Witz“ Ja? Ich kannte früher eine Menge davon und war sozusagen ein Experte darin Frau und Mann gegeneinander auszuspielen – mit Witzen, blöden Bemerkungen, Sticheleien. Ich war Weltmeister im Austeilen und Verletzen. Oft merkte ich dabei gar nicht, dass ich mein Gegenüber wirklich verletzte und noch weniger bemerkte ich, dass ich eigentlich mich und meine weibliche Seite und auch meine männliche Seite damit am Meisten missachtete.

Es waren andere Zeiten und ich fühlte mich einfach gut, wenn ich mal schnell Stimmung in die Bude mit einem abwertenden Witz brachte. Das konnte ich.

Aber in mir drinnen, da sah es ganz anders aus …
Ich fühlte mich einsam, allein gelassen … oft nicht verstanden oder nicht gehört.

Ich wollte partout nicht zugeben, dass ich eine sehr weibliche Seite in mir trug. Eine, die sich immer öfter angesprochen fühlte und sich immer mehr und mehr meldete in meinem Leben. Und ich hielt es einfach nicht aus mich auch mal mit meiner männlichen Seite „richtig“ auseinander zu setzen.
Ich war verletzend, rau und unnahbar. Das war mein „Geheimrezept“ – immer schnell austeilen, dem anderen immer etwas vor den Latz knallen und dann flüchten.

Doch die Jahre vergingen und ich tauchte auf Seminaren und Ausbildungen immer mehr und weiter in mich ein. So wurde mir auch immer mehr klar und bewusst, was ich da für einen Zirkus veranstaltete – wie sehr ich um mich schlug, wie verletzend ich war. Und das NUR um ja nichts und niemanden an mich ranzulassen, um auf keinen Fall mich und meine Verletzlichkeit zu zeigen, meine weiche und verletzliche weiblichen UND meine kraftvolle und stabile männlichen Anteile zu zeigen.

Viele Jahre, viele Sitzungen später und um einige Lebens-Erkenntnisse reicher, hab ich mit meinen Anteilen weitestgehend Frieden geschlossen und behandle sowohl meine beiden inneren Anteile, als auch Frauen, wie Männer im Aussen mit großem Respekt und viel Herz.
Ich sehe immer öfter einfach den Menschen vor mir stehen, dieses wunderbare Geschöpf. Wie schön, dass es dich und mich in so endlos großer Vielfalt gibt.

Hast du auch Lust dich mit deinem inneren Mann und Deiner innere Frau (wieder) zu versöhnen? Magst du auch in den Genuß kommen wieder aus deiner voller Kraft zu schöpfen und das Leben wie eine Symphonie zu sehen und zu hören oder vielleicht sogar zu schmecken und zu riechen?

Dann bist du herzlich eingeladen zu unserem Kreis „Wild & Wise Together“ zu stoßen.
Komme gern mit PartnerIn, alleine, einer Freundin, einem Freund.
Wir Freuen uns auf jede und jeden Einzelnen von Euch.

Karina, Karin & Christoph
Wild & Wise Together

Alle Infos findet ihr im obigen Flyer/Bild und zu Anmeldung geht es gleich hier ->

https://www.surveymonkey.com/r/LZBSMGS

Vorstellung – Teil Zwei

Ein bisl Italien und Strand darf natürlich auch nicht fehlen …

Da saß ich nun, erste Reihe Fuß frei, im Seminar von Franz. Titel des Seminars? Ich hatte keine Ahnung.
Nach meinem ersten Seminar bei ihm, buchte ich alle folgenden Seminare einfach blind. Mittlerweile gehörte ich ja auch zu denjenigen Teilnehmern, die Franz voller Freude und Herz begrüßten und umarmten. Ich gehörte sozusagen nun auch „officially“ zu all denen, die es genossen hier zu sitzen und sich mit sich zu beschäftigen, sich neues Wissen vermitteln zu lassen.
Als sich das große Begrüßungs-Gewusel nun endlich beruhigt hatte, begann das Seminar und ich war voller Spannung, was mich wohl dieses Mal erwarten würde. Nach ein paar einleitenden Worten, kamen wir zum „Titel des Wochenendseminars“: Astrologie.
Astrologie??
Ich klappte meinen Block zu, legte ihn auf den Boden und war – wieder mal – drauf und dran das Seminar zu verlassen. Astrologie?? Wirklich? Diesen Blödsinn machte Franz allen ernstes jetzt? Ich war so wütend und enttäuscht, ich wusste einfach nicht wohin mit meiner ganzen Energie. Für mich einfach eine totale Zeitverschwendung, weiterhin hier zu sitzen.
Doch wieder einmal traute ich mich nicht unter all den Argusaugen aller Teilnehmerinnen aufzustehen und zu gehen (in diesem Fall ist das kein Gendern, sondern schlicht und einfach die Realität – ich war der einzige männliche Teilnehmer). 😂
Und so blieb ich voller Groll mit verschränkten Armen und Beinen sitzen und versuchte das Thema irgendwie über mich ergehen zu lassen, in dem Glauben und mit der Idee in der Pause zu Franz zu gehen und ihm ordentlich die Meinung zu sagen – ihm zu sagen, dass ich mir so einen Schwachsinn nicht länger anhören werde und verschwinden werde.
Doch Franz wäre nicht Franz und ich wäre nicht ich, wenn es nicht dazu gekommen wäre, dass mir schon nach ein paar Minuten des Zuhörens ein paar Dinge ins Auge gefallen sind, die ich über alle Maße interessant fand und die mir Lust auf mehr machten.
Noch vor der Pause war es soweit – ich war voller Euphorie, voll „gefangen“ und in die Materie „Astrologie“ eingetaucht.
Das war der Beginn einer großen Liebe, einer Liebe zu all den Zeichen, Formen und Farben, diesem Kreis voller Mystik und ja für mich fast wie Zauberei.
Und so war ich völlig elektrisiert, als ich das erste mal mein eigenes Horskop präsentiert bekam und keine Ahnung hat, was all diese Symbole und Striche zu bedeuten hatten, ich es aber wie einen heiligen Schatz hütete, denn die Auflösung und die vielen Interpretationsmöglichkeiten, kamen auf diesem und an vielen der folgenden Seminare, Stück für Stück zu mir – ich lernte nicht nur ein Stück das Handwerk Astrologie, sondern auch mich besser kennen.
Ich versuchte natürlich auch immer wieder Bücher darüber zu lesen, doch es war mir um einiges lieber und vor allem lebendiger, wenn ich mit Franz innerhalb oder auch ausserhalb eines Seminars darüber diskutieren konnte, ihn Fragen konnte, was es denn nun mit diesem oder jenen Aspekt auf sich hatte, oder wofür denn dieses Zeichen stand.
Und so kam es, dass ich im Laufe der Jahre auf Grund meiner Unzufriedenheit in meinem Grafikjob eines Tages bei Franz vor der Tür stand und ihn um Hilfe bat. Wir machten eine Astro-Session und versuchten herauszufinden, wo es denn beruflich für mich hingehen sollte, wo und wie sich mein Weg weiter entfalten dürfte.
Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt: Ich begann eine Astrologie Ausbildung bei Hermann Meyer in Wien.
Nach diesen 3 Jahren intensivsten Astro-Trainings, bekam ich zum Abschluss ein Zeugnis in die Hand gedrückt – ich war voller Stolz, voller Freude, nun endlich, endlich auch ganz offiziell meiner Leidenschaft nachgehen zu können und auch mit fremden Menschen astrologisch zu arbeiten. Während meiner Ausbildung hatte ich immer wieder mit Freunden „geübt“ und nun war ich nicht nur offiziell, sondern auch mental, emotional und energetisch bereit mein Wissen in die Welt zu tragen.
Zu meinem Eröffnungsfest an einem warmen Herbstabend 2008 kamen über 60 Menschen und wir feierten bis spät in die Nacht den Beginn meiner Astro-Praxis.
Langsam kamen immer mehr und mehr Klienten in meinem Praxis. Es machte riesen Spass. Leider erkannte ich aber auch relativ schnell, dass mir etwas „fehlte“, dass ich nicht alles Geben konnte mit der Astrologie, dass ich manchmal an Grenzen stieß und ich den Menschen nicht immer so gut helfen konnte oder sie nicht immer erreichte.

Eigentlich wusste ich gar nicht, dass ich „auf der Suche“ nach einer neuen Ausbildung war, bis zu diesem Zeitpunkt, als ich – wieder mal – bei Franz zu Besuch war, über ein Wochenende und am zweiten Tag morgens mich meine damalige Freundin anrief und mich bat nachhause zu kommen – sie hatte schon länger Panikattacken und Ängste.
Natürlich machte ich das, trank noch meinen Kaffee aus, schilderte Franz, was passiert war, verabschiedete mich und fuhr nach Hause.
Franz schickte mir per mail noch eine Telefonnummer mit dazugehörigem Namen nach, wo er meinte, dass diese Frau Mareike helfen könne – Sie arbeite schamanisch.
Und wie das nun mal so ist, war ich „schneller“ und vielleicht etwas furchtloser oder hatte einfach mehr Drang dieses sagenumwobenen „schamanische“ auszuprobieren und so landete ich nach einem kurzen Telefonat und einer Terminvereinbarung eine Woche später auf der Liege von Ursula.
Es war eine Offenbarung – Ursula verstand mich in allen Facetten meines so seins. Nach der Sitzung, fühlte Ich mich unendlich frei und wie befreit von all meinen Sorgen.
Ich war glückselig – ich sollte schauen, was sich alles in meinem Leben verändere und wie es mir in den nächsten Tagen und Wochen so erginge und gern auch ihr berichten.
Ich war die nächsten Wochen wie unter Strom – Alles (er)schien in einem gleißenden Licht. Alles war so einfach, leicht, ich liebte das Leben und auch die Menschen. Alle, denen ich begegnete, wollte ich umarmen, ihnen sagen, wie gerne ich das Leben und auch sie hätte.
Ich war wie verwandelt.
Nach ein paar Wochen, meldete ich mich wieder bei ihr – es war etwas neues aufgeploppt.
Nach dieser zweiten Sitzung war es für mich klar: ich möchte diese Ausbildung unbedingt machen. Ich möchte das auch lernen, auch lernen mit Menschen so tief einzutauchen und mit ihnen auf diese Art und Weise zu arbeiten.
Nach einem Buch, welches Ursula mir mit gab und ein bischen Internet-Recherche fand ich mich mit ca 40 anderen Menschen aus Deutschland, Schweiz und Österreich und einem Belgier in Holland in einem alten Kasteel auf der Ausbildung zum Schamanen wieder.
Diese Ausbildung veränderte Alles – vor allem aber zu allererst mal … mich.
Nach vielen gegenseitigen Sitzungen mit meinen KollegInnen über mehrere Wochen und Monaten hinweg, begann sich mein Leben schön langsam immer mehr einzukriegen, zu regeln. Das Leben begann schön, spannend, aufregend und vor allem sehr lebenswert zu werden. Ich war (wieder) lebendig – konnte voller Freude im Regen gehen oder einfach die ganze Nacht barfuß durchtanzen …
Fast hätte ich bei diesen so wundervollen Veränderungen glatt vergessen, dass ich diese Ausbildung ja eigentlich als Ergänzung zur Astrologie machen wollte.
Der nette Nebeneffekt für meine Arbeit? Ich bot von diesem Zeitpunkt, sowohl die Astrologie und als auch die Schamanische Arbeit in meiner Praxis an. Wie wunderbar und schön das nun war mit diesen zwei so verschiedenen Tools meine Klienten nun zu begleiten.

Und so wurde mir über die Zeit schön langsam immer klarer, dass es nicht bei diesen beiden Ausbildungen bleiben würde, ich nicht „fertig bin“ , sondern, dass es mich immer wieder zu neuen oder anderen Ansätzen ziehen würde. Ich bin ein Suchender – unaspektierte Jupiter in 4 🙂
Und so kamen noch einige andere Ausbildungen in mein Leben – Mediale Arbeit, Vergebungsarbeit, Human Design, Buddhistische Techniken, The Work, Meditation …
Auch nach all den Jahren vieler Ausbildungen und Erfahrungen glaube ich, dass kein „Ende“ in Sicht ist. Ich bin selbst sehr gespannt, wann mich wieder etwas findet und es wieder etwas zu lernen gibt, ich wieder zu neuen Informationsufern aufbrechen werde.

Bis es allerdings soweit ist, werde ich mich mit all meinem Wissen und Erfahrung in die Arbeit mit Menschen stürzen und auch hier im Wurzelwerk tatkräftig, sowohl physisch als auch digital zur Verfügung stehen.
Ich freu mich so wahnsinnig drauf all die Menschen hier kennenzulernen und bin so dankbar liebe Karina, dass du mich gefunden hast …

Danke, danke, danke
In Liebe
Euer Christoph
Stay tuned – to be continued

PS: Die Grafik kam wieder zurück in mein Leben und „schummelte“ sich einfach so zwischen zwei Astros und einer schamanischen Sitzungen wieder in mein Leben. Ich dachte mir zwischenzeitlich, dass ich sie jetzt endlich überwunden und erfolgreich aussortiert hätte … (denn über die Jahre in der Grafik war ich der Meinung, dass ich jetzt mit ihr abgeschlossen hätte und meine Astro-Schamanen-Praxis das neue „non-plus-ultra“ wäre).
Und Peng – da war sie wieder … in voller Breite und Größe.
Und auch hier war es so, dass eine alte Liebe wieder zurück zu mir kam und es dürfen nun alle meine Talente nebeneinander existieren und sich gegenseitig ergänzen und befruchten – wie schön!! Ich liebe es mittlerweile so vielschichtig zu sein und jeden Tag, jede Minute viele verschiedene Dinge zu tun, die letztlich alle dasselbe verfolgen – mich in meiner Ganzheit zu zeigen und meine Fähigkeiten zu leben und so Menschen in den unterscheidlichensten Phasen ihres Lebens zu helfen und zu unterstützen.

PPS: Für alle, die sich darüber wundern oder auch freuen, dass all diese wilden Dinge ein Mann macht – seine Gefühle zeigt, sein innerstes nach aussen kehrt, die Astrologie liebt, schamanisch arbeitet, ja, einen spirituellen Weg eingeschlagen hat, sei gesagt, dass es meiner Meinung nach völlig egal ist, ob du dich als Frau, Mann, oder keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlst. Wenn dich etwas packt, dann nimm all deinen Mut zusammen und folge deinem Herzen. Es wird sich in jeglicher Hinsicht lohnen und das Leben wird dir den Teppich der Freude und Lust direkt vor die ausbreiten …
Ich hatte mein erstes Armageddon schon mit 18 Jahren und konnte so schon relativ früh mich gezwungener Maßen mit mir auseinandersetzen und mich (immer wieder) finden. Aber es ist letztlich egal, ob du jung oder alt, alleine oder in Beziehung, Frau, Mann oder Queer bist – Was wolltest du schon immer mal machen oder erleben?? So Go for it! it‘s up to you!

PPPS: unaspektierter Jupiter in 4?? WTF …
Kurzer astrologischer Exkurs: unaspektierte Planeten haben keine Verbindungen zu anderen Planeten im Horoskop und sind sozusagen völlig frei – können tun und lassen was sie wollen.
Menschen mit unaspektierten Planeten sind – Ewig-Suchende …
Jupiter im 4. Haus heisst unter anderem: ich fühle mich in fremden Kulturen (im Ausland) zuhause – oder „Home is where my bulli Parks“ – trifft es wohl am besten 🙂
Es brauchte allerdings ein bisl bis ich diesen Jupiter verstehen konnte und so jetzt immer mehr und mehr in mein Leben integrieren kann.

Christoph – Wie, was, ein Mann im Wurzelwerk? (Teil 1)

Fotocredit: © Nicole Heiling – https://www.instagram.com/nicoleheilingphotography/
Danke liebe Nicole für dieses wunderbare shooting 🙏

Nun ist es also soweit … ich freu mich total im Team Wurzelwerk zu sein. Danke, dass ihr mich so liebevoll empfangen habt.

Mein Name ist Christoph Luger und ich wußte irgendwie gar nicht, dass ich gerne in so einem Team mitarbeiten möchte. Doch wie es eben manchmal so ist, kommen die Dinge dann von aussen auf einen zu. Und so war es auch diesesmal:
Karina hat mich auf Grund eines Postings von mir auf FB befreundet und angeschrieben. Und so kam es, dass wir uns zwei Tage lang unterhielten über dies und das …Bis, … ja, bis es aus Karina „raus sprang“, ob ich nicht etwas für Männer mache (bzw. machen mag) und ob ich mir vorstellen könnte, das bei ihnen zu machen, da sie schon länger auf der Suche nach einem Mann mit meinen Qualitäten sind! Ein „Sternenmann“ sollte es sein … so der explizite Wunsch von Karina.

What?? Da hab ich ehrlich gesagt mal ordentlich geschaut!
Sie waren auf der Suche nach einem Mann wie mir und ich passe da genau rein in dieses Konzept, in das Team? Oh, wow!! Was für eine Fügung …
Aber, wie kam es denn nun zu meinen Qualitäten, die da so reinpassen und überhaupt zu meinem „so sein“?
Also, ich bin in St. Pölten geboren und aufgewachsen und hab die meiste Zeit meines Lebens auch dort verbracht.
Begonnen hat das Ganze „sich mit mir auseinanderzusetzen“ damit, dass ich die Matura versaut hatte – in voller Länge und Breite!! 4 Fetzen (also Fleck, also 5er 🤣) Ich durfte erst wieder nächstes Jahr antreten – neue Kommission, neue Lehrer, alle meine SchulFreunde waren mit einem Schlag weg … beim Bundesheer, oder in Wien beim Studium.
Ich war allein …
Wir schreiben das Jahr 1988 – damals gab es weder Handys noch Internet und so wurde mir schlagartig klar, dass ich „allein gelassen“ wurde …
Und so kam es, dass meine Mama in diesen Tagen „zufällig“ eine alte Freundin traf, die sie seit über 18 Jahren nicht mehr gesehen hatte und sie sich gegenseitig erzählten, wie es denn ihnen und ihren Kindern so ging und dabei stellte sich heraus, dass diese Freundin Seminare organisierte von jemand der „Knöpfe“ löste … oder so …
Mit dieser Information kam meine Mama am nächsten Tag nach Hause und fragte mich, ob ich denn nicht an so einem Seminar teilnehmen wollte … ‚ das täte mir sicherlich sehr gut‘ (Die Bücher von Thorwald Dethlefsen und Ruediger Dahlke, die sie mir „ans Herz legte“, lagen unberührt neben meinem Bett – so einen Schwachsinn brauchte ich nicht!)

Nun gut … diese Info von ihr kam sehr überraschend und ich war mittlerweile in so einem Loch und es war (aus meiner Sicht) eh schon alles Wurscht und verloren, dass ich zustimmte … was könnte denn noch schlimmeres passieren!!??

Und so fand ich mich ein paar Wochen später, als 18 jähriger Mann unter ungefähr 45 Frauen, alle im Alter meiner Mama, in einem Stuhlkreis wieder. Der Seminarleiter betrat den Raum und es war ein grosses „Halodri“ – alle kannten ihn, umarmten ihn, freuten sich, lachten, hatten Spaß … es war ein riesen Gewusel!
Mein einziger Gedanke dabei: „Scheisse, ich muss hier weg – ich bin in einer Sekte gelandet, die vögeln sicher alle miteinander!“
Der Grund warum ich nicht aufgestanden und gegangen bin lag auf der Hand – ich war schlicht und ergreifend zu feig einfach zu gehen und genau in diesem Moment verwickelte mich meine Sitznachbarin in ein Gespräch – wahrscheinlich hat sie meine Panik mitbekommen und wollte mich liebevoll ablenken, was ihr gelungen ist.
Nun, endlich nach dieser endlosen Begrüßungsrunde, begann das Seminar. Nach ca 15 Minuten, wo ich Franz (so hieß der Seminarleiter) zugehört hatte, wusste ich, dass das GENAU meins war. Endlich, endlich war da jemand, der mich verstand, der von Dingen sprach, die ich irgendwie „intuitiv wusste“, aber nicht benennen konnte. Der von etwas sprach, was mich total interessierte, mich faszinierte – in jeglicher Hinsicht.Ich war begeistert – eine Flamme der Initiation ist in diesem Moment in mich gefahren und ich ging aus diesem 3-Tagesseminar, fast möchte man sagen stolz und siegessicher mit gehobener Brust raus, als wäre ich ein Krieger, der gerade den Sieg seiner ersten Schlacht feiern wollte.

Ich war angekommen, in einer neuen Welt, eine Welt die mir auch vertraut war und eigentlich tief in meinem innersten schlummerte oder verschüttet war und nur drauf wartete, dass ich sie endlich wachrüttelte und an die Oberfläche holte …
Eine Welt, die mich nicht mehr loslassen würde, eine Welt, in der ich nun schon seit einigen Jahrzehnten zu Hause bin.
Von diesem Zeitpunkt an, buchte ich blind jedes Seminar von Franz und tauchte so immer mehr und mehr in diese (mir damals so fremde und doch so vertraute) Welt ein.
Ich wusste, dass ich „sowas machen möchte, wie es eben Franz tat“ – wenngleich ich gar nicht wusste, was denn da so passierte, was er eigentlich „genau machte“. Und so folgte vorerst mal ein Psychologie Studium. In die Grafik gelangte ich, weil mir während des Studiums so langweilig war, dass ich der Meinung war, dass ich auch nebenbei Geld verdienen konnte und so „fand“ ich einen Job in einer Druckerei und später in dem angeschlossenen Belichtungsstudio, wo mir alle Skills beigebracht wurden.
Später wechselte ich in eine Agentur, wo ich im Laufe der Zeit vom Scan-Operator zum Leiter der Technik und Produktionsleiter aufstieg.
Nach vielen Jahren in der Grafik und nebenher der Besuch der Seminare bei Franz, wurde es für mich irgendwie immer schwieriger in diesem Beruf mit Freude dabei sein zu können und so fuhr ich wieder einmal – für ein Coaching zu Franz, der mittlerweile auch mein Freund geworden war.
Das Ergebnis dieser Astro-Session: ich meldete mich für eine mehrjährige AstrologieAusbildung in Wien an. Auch hier war es ähnlich. Nach ein paar Minuten wusste ich, dass das genau mein Ding ist. Ich genoß diese Zeit in vollen Zügen – ein Wochenende im Monat war ich umgeben von Menschen die die Astrologie so liebten wie ich, die die Welt so sahen wie ich. Nach Abschluss dieser Ausbildung machte ich mich selbständig als Astrologe mit eigener Praxis.
Die Astrologie ist allerdings nur ein Teil des großen Ganzen, dieses Christophs, wie er hier heute steht und lebt. Viele andere Ausbildungen sollten noch folgen … Wie es dazu kam und welche Ausbildungen das sind, erzähl ich euch in einem zweiten Teil.

Danke fürs „zuhören“, danke fürs „mitlesen“
stay tuned
Euer Christoph

PS: Ach ja, für alle, die sich schon gefragt haben – die Matura, die für mich dann ein Jahr später stattfand, absolvierte ich mit links.
Erst Jahre später verstand ich, warum es überhaupt dazu „kommen musste“ dass ich meine Matura damals so in den Sand setzte. Es war für mich einfach ein anderer Weg vorgesehen … ein Weg des Herzens.

PPS: Die Mädels von Wurzelwerk baten mich, immer wieder mal Texte (aus der männlichen Sicht) zu schreiben, die wir dann hier auf der Wurzelwerk-FB-Seite posten.JA, voll gerne mach ich das und ist hiermit schon mal als „Wer ist denn nun dieser Christoph“ geschehen.

Wie das nun mal so ist …

Ein bisl zerzauste Haare von der Nordsee und …
… Tinkerbell dürfen auf keinen Fall fehlen 😀

… bin ich nicht sehr weit gekommen mit meinen Reiseblogs. Um ehrlich zu sein, konnte ich mich eine Zeit lang nicht entscheiden, wann ich welche Reise als Blog schreibe und irgendwann hatte ich einfach zuviel zu tun, sodass dieser Bereich hier etwas brach lag und liegt.

Das wird sich aber ab nun ändern, denn ich habe unpackbar liebe Mädls aus dem Burgenland kennengelernt. Mädls, die einen Verein haben namens „Wurzelwerk“ und die auf der Suche nach genau so einen Mann wie mir waren … einem Sternenmann 🤗 ⭐️ ✨ Wie unglaublich und wunderschön, dass sie mich gefunden haben – Danke Karina 😘

Und so beginnen wir gerade unsere Zusammenarbeit, indem wir einen „Wild & Wise Together“ Kreis im August anbieten, wo du natürlich herzlich dazu eingeladen bist – Details darüber folgen in einem späteren Blogeintrag oder auf Facebook
Ein weiterer Teil dieser Zusammenarbeit besteht darin, dass ich immer wieder Texte aus einer „rein männlichen Sicht“ schreiben werde, die dann auf der Wurzelwerk-Facebook Seite veröffentlich werden und da eben nicht alle Menschen Facebook nutzen wollen, werde ich diese Texte auch hier veröffentlichen – hurray – so wird dieser Blog doch noch belebt.

Und so starte ich gleich mit den beiden Vorstellungestexten, die wir schon auf Facebook gestellt haben. Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen.

in voller Vorfreude
Euer Christoph

Probecampen am Attersee

Bevor es nun losging fuhr ich mit Julian für vier Tage an den Attersee – Sozusagen das Probe-Bulli-Campen … mit Kind, Fahrräder und Hund 🙂
Diese Gegend ist mir ja sehr vertraut, da ich meine eigene Kindheit hier am Attersee verbrachte.

Verstärkt wurden meine Sommer-Urlaubs-Kindheits-Erinnerungen, als wir unser damaliges Urlaubsdomizil – den “Seegasthof Anneliese” besuchten.

Es waren drei wundervolle Tage – ein bischen Baden, ein bischen Regen, etwas kalt zwischendurch, danach wieder stechend heiße Sonne …
wie das so ist im Salzkammergut .

Auf der Heimfahrt besuchten wir noch Freunde in Mattsee und ließen so den Österreich-Kurz-Urlaub gemütlich ausklingen …

… to be continued

Reiseblog …

Hier stehe ich mit meinem Bulli an einem Parkplatz ca 200 m vom Meer entfernt. Als ich vom Baden zurückkam, beschloß ich hier diese Nacht zu verbringen (nicht ganz legal, aber das ist in Italien ja ein eigenes Kapitel 🙂 )

Ich hatte mir fest vorgenommen hier in diesem Blog immer wieder mal von meiner Reise zu berichten und das eine oder andere Foto hier drauf zustellen.
Wie das nun mal so ist, verging die Zeit wie im Flug und es war natürlich einfacher ein paar Fotos auf Instagram hochzuladen …

Jetzt ist aber ein bischen Zeit und so werde ich nachträglich die Reiseberichte hier reinstellen …

stay tuned
🙂

Countdown …

Der Countdown läuft … nun ist es bald soweit … meine Zeit hier in Osnabrück neigt sich dem Ende zu und ich verlasse die Stadt in meinem Bulli gemeinsam mit meiner Hündin Tinkerbell – mit einem weinenden und einem lachenden Auge:
Ich freue mich auf diesen neuen Lebensabschnitt und auf die Reise zu mir selbst … Aber ich lasse hier auch ganz schön viel zurück … angefangen natürlich von meiner geliebten Frau, Familie, viele neugewonnen Bekanntschaften, Freundschaften und ArbeitskollegInnen … ?

Der Weg und die Dauer dieser Reise stehen noch in den Sternen … Ich werde sehen, wo es mich hinzieht und wielange ich wo bleiben werde.
In diesem Blog versorge ich dich mit Fotos, kleinen oder grossen Reiseberichten, was mich auf dieser Reise bewegt …

Weitere, etwas kürzer getaktete updates über meine Reise findest du auf Instagram – www.instagram.com/christophluger

stay tuned for more to come …
Christoph
#reise #starbucks #ferne #zumirselbst #demsonnenuntergangentgegen #dersonneentgegen #tinkerbell #hund #bulli #vwbulli